Bullerbü in Norwegen
Die erste Etappe führt uns über norwegische Landsträßchen. In der Regel nur geschottert, was uns Wanderern zugute kommt. Alle ein, zwei oder auch fünf Kilometer kommt ein Hof, oft mit wunderschönen Häusern. Eine stille Idylle zum Anschauen. Alternativ gibt es auch Höfe, vor denen die Autos und Landmaschinen der letzten 30 Jahre in verschiedenen Stadien des Rostes zu sehen sind.
In der ersten Zeit muss sich das Wanderleben einspielen. Die Dinge finden ihren Platz in Rucksack und Zelt, das Chaos lichtet sich. Allein die Füße sind noch nicht so recht daran gewöhnt das zu tun, wozu sie angewachsen sind, einige Blasen begleiten mich. Mit den Trailrunnern bin ich überhaupt nicht zufrieden, aber das ist jetzt so. Auch für die Füße gab es einen Ruhetag auf dem Campingplatz in Evje in einer wunderschönen kleinen Campingplatz-Hütte, wie es sie in Norwegen oft gibt. Duschen, reichlich Essen und in der Sonne sitzen - ein Tag zum Genießen.
Aber jetzt will ich weiter: Die erste Bergetappe wartet auf mich, in den nächsten Tagen werde ich das erste Mal über die Waldgrenze kommen. Das Wetter könnte zum Wandern nicht besser sein, ich bin gespannt und freue mich auf den Weiterweg.






