Østerdalen
Jetzt habe ich den Osten Norwegens erreicht: Die Landschaft ändert sich. Die Berge sind runder, die Täler liegen schon höher, die ganze Landschaft hat eine große Weite. Es ist hier wesentlich trockener, die Regenwolken bleiben in den großen Gebirgen weiter westlich hängen. Der Boden ist oft mit weiß-grüner Rentierflechte bedeckt. Zum Einen ist dadurch das Laufen im Gelände einfacher, es gibt wesentlich weniger Sumpf und Matsch. Auf der anderen Seite wird es schwieriger Zeltplätze zu finden, da es nur wenige Bäche gibt. Ich genieße die Weite der Landschaft und freue mich, vorangekommen zu sein.




Eine herrliche Nacht verbringe ich hoch oben im Gebirge an einem Bach, der gerade aus einem Schneefeld kommt. Die weite Aussicht ist einfach wunderbar! Am Horizont kann ich schon das Sylarna-Gebirge erkennen, das bereits in Schweden liegt. Die Stille ist sehr erholsam. Außer dem Gluckern des Baches und dem Rauschen des Windes sind keine Geräusche zu hören.


